Vegan auf dem Balkan IV: Nordmazedonien, Bulgarien und Rumänien

Nordmazedonien hat einiges zu bieten und zumindest in der Hauptstadt Skopje auch mehrere vegane Restaurants und Imbisse. Die meisten sind allerdings nicht zentrumsnah – bis auf Vegan 365 Kujna. Leider hat der kleine Laden am Wochenende geschlossen – und unter der Woche bekommt man auch nur bis 17 Uhr etwas zu essen. Ich war knapp zu spät – und so hat es mich zwei mal ins „Kollektiv – Bar & Restaurant“ verschlagen.

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Vegan auf dem Balkan III: Montenegro und Albanien

In Kotor / Montenegro habe ich mich einmal durch die Speisekarte des Ombra Caffes in der Altstadt gegessen – nicht weil das vegane Essen dort herausragend ist, sondern weil es kaum Alternativen dazu in der Stadt gibt (immerhin vier vegane Optionen auf der Speisekarte – inklusive Frühstück!). Und ehrlich gesagt war ich schon ein wenig auf Pizza-Entzug und habe mich wie Bolle über die Gemüsepizze mit veganem Käse gefreut.

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Vegan auf dem Balkan II: Serbien und Kosovo

Nikolaj, der Hostel-Besitzer in Belgrad, zieht die Augenbrauen hoch: Ein veganes Restaurant? Da könne er mir leider nicht weiterhelfen. Er esse nur Fleisch und Tomaten – sonst nichts. Sagt er und grinst… Tatsächlich ist die serbische Küche – wie in anderen slawischen Ländern auch – sehr fleischlastig. Trotzdem bietet die Metropole Belgrad natürlich auch Veganer/innen so einiges.

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Sag auf keinen Fall Balkan!

„Sag auf keinen Fall Balkan!“ Wer Kroatien besucht und mit Einheimischen ins Gespräch kommt, versteht schnell: Mit „echten“ Balkanländern wie Bosnien und Herzegowina oder Albanien möchte man hier nicht in einen Topf geworfen werden.

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Marokkanisches Tamazight

Neben dem Arabischen ist seit 2011 in Marokko die Berbersprache „Tamazight“ als zweite „offizielle“ Amtssprache anerkannt (auf dem Bild, links und unterste Zeile). Trotz denkbar widriger Umstände hat sich diese Berbersprache erhalten. Noch in den 1980er und 1990er Jahren war sie in Marokko verboten, heute wird sie in der Schule unterrichtet und ist im Stadtbild immer mal wieder zu sehen.

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Jetzt ist zu!

Also, das ist doch mal eine klare Ansage! Gesehen in Ludwigsburg in einem Krims-Krams-Laden mit Spielzeug und Geschenkartikeln. Würde eigentlich besser ins Ruhrgebiet passen: Hömma, hier is auf, wenn auf is. Getz is zu! Hasse kapiert? Vielleicht ist der Ladenbesitzer ja ein zugereister Pötter und versucht seine charmante Lebensart im Schwabenland  auszuleben – auf Hochdeutsch. Ok, ein Komma fehlt, aber sonst tipitopi. Sach ich dir!

Mark Twain und die Tücken des Deutschen

„Es gibt zehn Wortarten, und alle zehn machen Ärger“, schreibt Mark Twain 1880 über die deutsche Sprache. Was soll man sagen, da hat er leider Recht! Twains satirischer Essay „The Awful German Language“ – „Die schreckliche deutsche Sprache“ spricht vielen Deutschlernenden wohl aus dem Herzen. Wer sich selbst gerade mit der deutschen Adjektivdeklination oder der Verbstellung herumschlägt, wird beim Lesen laut lachen – und immer wieder ausrufen: Ja, ja, genauso ist es!

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Vegan und plastikfrei unterwegs

Ich möchte es diesmal wirklich versuchen: vegan und (möglichst) plastikfrei zu reisen. Seit fünfeinhalb Jahren ernähre ich mich vegan und das ist meistens auch unterwegs kein Problem. Da bekommt man im Restaurant unter Umständen auch mal eine gekochte Kartoffel ohne alles serviert (Usbekistan). Aber das ist eher die Ausnahme. Denn eigentlich hat fast jede Küche auch sehr leckeres veganes Essen zu bieten. Plastikfrei ist da schon die größere Herausforderung.

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